214 km/h! Polizei verbucht Dutzende Corona-Raser

Werden die heimischen Straßen in der Corona-Krise zur Rennstrecke? Die Polizei berichtet von massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Aktuell führen die Landesverkehrsabteilungen und Autobahnpolizeiinspektionen trotz wesentlich weniger stark frequentierten Straßen Geschwindigkeitskontrollen durch. Auffällig dabei: Besonders am Wochenende dürften jene Lenker, die noch unterwegs sind, die heimischen Straßen mit Hochgeschwindigkeits-Rennstrecken verwechseln.

"Es gibt Anhaltspunkte, dass die derzeit wesentlich weniger stark frequentierten Straßen einzelne Straßenverkehrsteilnehmer dazu verleiten, schneller als erlaubt zu fahren. Bei den Kontrollen auf der Autobahn A 14 wurden vier Pkw-Lenker festgestellt, die mit mehr als 200 km/h unterwegs waren. Der Spitzenwert betrug 219 km/h", heißt es von der Vorarlberger Polizei.

"Besonders rücksichtlose Verkehrsteilnehmer"

Auch österreichweit berichtete die Polizei bereits über einige massive Geschwindigkeitsübertretungen. "Die Polizei ist aufgrund der Corona-Krise zurzeit – wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen auch – ganz besonderen Herausforderungen ausgesetzt", heißt es.

Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit im Straßenverkehr würden jedoch die notwendigen personellen Ressourcen eingesetzt, "um besonders rücksichtlose Verkehrsteilnehmer sowie Raser anzuhalten, entsprechend zu bestrafen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten".

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