22-fache Mörderin: Alles nur Schwindel?

Bild: Christine Baker (PennLive.com)

Die angeblich von einer 19-jährigen US-Bürgerin verübten Serienmorde stoßen unter Fachleuten auf Zweifel. Die junge Frau hatte sich in einem Interview selbst als Satanistin bezeichnet und will mindestens 22 Menschen umgebracht haben. Der Fall sei untypisch für eine Serienmörderin, sagte der Kriminologe Jack Levin von der Northeastern University in Pennsylvania dem Nachrichtensender CNN.

Der Fall sei untypisch für eine Serienmörderin, sagte der Kriminologe Jack Levin von der Northeastern University in Pennsylvania dem Nachrichtensender CNN.

Der Fall stellt auch die Ermittler vor ein Rätsel. Die junge Frau war im November mit ihrem frisch angetrauten Ehepartner wegen Mordes an einem Mann angeklagt worden, den sie über das Internet kennengelernt haben soll. Laut US-Medien bezichtigt sich die 19-Jährige darüber hinaus des dutzendfachen Mordes: "Als ich 22 erreicht hatte, habe ich aufgehört zu zählen", sagte sie einem Reporter der Zeitung "Daily Item" in Sunbury. Die Morde will die junge Frau in den vergangenen sechs Jahren in Alaska, Texas, North Carolina und Kalifornien begangen haben.

Untypische Vorgehensweise

Levin sagte dazu, der Körper des ermordeten Mannes sei in einem fremden Garten zurückgelassen worden - das sei untypisch für Serienmörder. Zudem seien nur wenige Serienmörder Frauen - und wenn, seien sie in der Regel älter. Der Anwalt der Angeklagten wollte ihre Aussagen laut CNN nicht kommentieren.

Dass die Morde mit dem satanistischen Kult zu tun haben sollen, wird dem Bericht zufolge von einer ganz anderen Seite angezweifelt: Gründliche Ermittlungen würden wahrscheinlich zutage tragen, dass die Kult-Geschichte reine Fiktion sei, kommentierte der Anführer der Satanisten-Gruppe "Church of Satan" in New York.

 

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