Der Hochhädrich liegt in Vorarlberg, unmittelbar an der Grenze zu Deutschland. Schlagzeilen machte das Gebiet bereits im Herbst, als ein Hotel sich kurzerhand in einen Verein verwandelte, der seinen "Mitglieder" Forschungsnächteanbot, bei welchen die Auswirkungen von Maskenpflicht und Alpenluft erforscht werden sollten.
In unmittelbarer Nähe ereignete sich nun ein tragischer Unfall. Am Sonntag, gegen 12 Uhr, wanderte ein 22-Jähriger alleine von der Hochgratbahn (Deutschland) in Richtung Berggasthof "Hochhädrich", um sich dort mit einer Bekannten zu treffen.
Doch dort erschien er nie. Die Frau stieg deswegen wieder ins Tal ab und verständigte den Vater ihres Bekannten. Dieser alarmierte die Polizei in Oberstaufen (D), es kam zu einer grenzübergreifenden Suchaktion.
Gegen 23.20 stieß man auf die Leiche des Verunglückten. Nur 500 Meter östlich des Gasthauses war er abgestürzt. Vermutlich rutschte er auf einer eisigen Stelle an der Staatsgrenze aus, stürzte in Folge ca. 150 Meter über steil abfallendes Gelände und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Im Einsatz standen die Bergrettung Hittisau mit 16 Mann, die Feuerwehr Hittisau mit drei Mann sowie die Deutsche Polizei und Bergrettung in nicht bekannter Anzahl.