22-Jähriger gestand sechs Brandstiftungen

Der am Wochenende nach der Brandstiftung in der Lagerhalle des Feuerwehrhauses in Hainburg an der Donau festgenommene 22-Jährige hat nach dem Vorfall fünf weitere Taten gestanden.


Nachdem es in den vergangenen Monaten zu einer gekommen war, war der jüngste Fall in Hainburg umgehend wegen Verdachts auf Brandstiftung von den Ermittlern des Landeskriminalamtes übernommen worden.

Umfangreiche Erhebungen führten die Beamten zu dem Verdächtigen, der dann auch gestand, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Danach gestand der junge Mann, der selbst Floriani-Jünger ist, fünf weitere Brandstiftungen. In Hainburg hatten sich seit Anfang August 18 Fälle ereignet.

Der Verdächtige dürfte Grillanzünder oder Benzin verwendet haben, um die Brände zu beschleunigen. Ein konkretes Motiv gibt es nicht, der mutmaßliche Brandstiftler wurde in die Justizanstalt Korneuburg gebracht.

Zusammenhang zu anderen Bränden wird untersucht

Bemerkt hatten den Brand der Feuerwehrkommandant und ein Kollege, als sie etwas aus dem Gebäude holen wollten. Das Feuer wurde umgehend gelöscht. In der Lagerhalle werden Artikel für Feuerwehrfeste wie etwa Einweghandtücher, aber auch Materialien wie zum Beispiel Brandschutzdecken aufbewahrt. Die Höhe des Schadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

Erst , ebenfalls in Hainburg an der Donau, Hinweise auf einen Brandbeschleuniger sichergestellt. Resperger bestätigte, dass es aktuell noch 21 ungeklärte Brände im Raum Hainburg gibt. Laut Rosenbaum wird überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen dem gestrigen Feuer und den anderen Fällen besteht.
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