22-Jähriger zieht mit Auto 60-Meter-Spur der Verwüstung

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Einen Verkehrsunfall mit verheerenden Folgen hat am Samstag in den frühen Morgenstunden ein 22 Jahre alter Klagenfurter verursacht. Er war am Südring in Klagenfurt von der Straße abgekommen und gegen einen Ampelmast gekracht. Die Feuerwehr musste die drei Insassen aus dem Auto schneiden. Der Beifahrer schwebt in Lebensgefahr, die anderen beiden Insassen wurden schwer verletzt.


Knapp nach 5 Uhr war der junge Techniker mit seinem Audi auf einer Kreuzung in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug stieß einen Ampelmast um, schlitterte 50 Meter die Fahrbahn entlang und krachte dann zuerst gegen eine Straßenlaterne und wurde schlußendlich von einem Baum gestoppt. Die Wucht des Anpralls war derart groß, dass die Standsäule der Ampel und der Laterne abgerissen wurden, die Teile lagen in einem Umkreis von 60 Meter verstreut. Offiziell ist die Unfallursache noch unbekannt, der Lenker muss aber mit weit überhöhtem Tempo unterwegs gewesen sein.

Alle Insassen eingeklemmt und schwer verletzt

Alle drei Insassen wurden in dem völlig demolierten Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt aus dem Wrack, das zwischen Baumstämmen verkeilt war, geschnitten werden. Der 19-jährige Beifahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt gebracht. Der Lenker und eine am Rücksitz mitgefahrene 21 Jahre alte Klagenfurterin erlitten schwerste Verletzungen, sie wurden ins Klinikum bzw. ins Unfallkrankenhaus eingeliefert. Das Autowrack wurde für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.
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