22 Pferde und 31 Katzen erlebten die Hölle auf Erden!

South West News Service Ltd / Action Press / picturedesk.com
Das Ehepaar Judy Shaw und Peter Hardy mussten sich nun vor Gericht für die abscheulichen Haltebedingungen ihrer Haustiere verantworten.

In Chesterfield (Großbritannien) hielten das Ehepaar Judy Shaw und Peter Hardy insgesamt 31 Katzen und 22 Pferde unter furchtbarsten Bedingungen. Laut einem Tierarzt seien es die "schlimmsten Bilder von Verwahrlosung", die er in 34 Jahren je gesehen hatte. Nun mussten sich die Tierhalter vor Gericht, am Chesterfield Magistrates Court verantworten und bekamen die verdiente Strafe: Zehn Jahre Tierhalteverbot, eine Geldstrafe und ein Jahr gemeinnützige Arbeit.

Krank oder schon tot

Dreck, Fäkalien, Chaos! Anders lassen sich die Bilder der "Behausung" von über 50 Haustieren nicht beschreiben. Die Katzen hatten allesamt Atemwegsbeschwerden, weil sie in einem verdreckten Wohnwagen, der nur selten gelüftet wurde, in beinahe "tropischen" Klimaverhältnissen leben mussten. Bei der Beschlagnahmungwar auch eine Katze bereits tot und andere hatten Kampfspuren. Nicht besser ging es den 22 Pferden, die knietief in ihren eigenen Fäkalien herumwandern mussten und deren Hufe bereits so stark deformiert waren, dass beinahe alle schwere Mobilitätsprobleme hatten. Abgesehen davon, bekamen alle Tiere nur sehr unregelmäßig Futter und Wasser, weshalb auch alle viel zu dünn waren.

Tierliebe?

Als am vergangenen Dienstag das Urteil verkündet wurde, brach Judy Shaw laut der britischen Presse in Tränen aus, denn sie liebte ihre Tier doch so sehr, sei aber aufgrund psychischer und finanzieller Probleme nicht mehr in der Lage gewesen, sich angemessen um die Tiere zu kümmern.

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