Ein 23-jähriger Mostviertler hatte via Snapchat zwei Schülerinnen (10, 11) kontaktiert, ihnen Schmuddelbilder geschickt und die beiden Kinder aufgefordert, intime Fotos zu retournieren. Ein Mädchen wollte der 23-Jährige sogar zu einem Treffen überreden.
Die angewiderten Mädchen wandten sich an die Eltern, diese erstatteten sofort Strafanzeige bei der Polizei, der 23-Jährige wurde ausgeforscht.
Am Dienstag musste der Mostviertler in St. Pölten vor Gericht, flüchtete sich dabei in Ausreden und legte schließlich ein holpriges Geständnis ab.
Er wurde wegen pornographischer Darstellung Minderjähriger zu neun Monaten bedingter Haft und 2.340 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.