23-Jähriger brach Baby die Knochen - in U-Haft

Schwerer Missbrauchsverdacht in Wien: Ein einjähriges Baby ist Ende vergangener Woche von seiner Mutter ins Wiener SMZ-Ost gebracht worden, weil es "plötzlich aufgehört hat zu krabbeln", wie die "Krone" berichtete. Die Ärzte stellten bei den Untersuchungen mehrere Brüche an Armen und Beinen des Kindes fest. Der Lebensgefährte der Frau, der nicht der Vater ist, sitzt nun in Untersuchungshaft.

Schwerer Missbrauchsverdacht in Wien: Ein einjähriges Baby ist Ende vergangener Woche von seiner Mutter ins Wiener SMZ-Ost gebracht worden, weil es "plötzlich aufgehört hat zu krabbeln", wie die "Krone" berichtete. Die Ärzte stellten bei den Untersuchungen mehrere Brüche an Armen und Beinen des Kindes fest. Der Lebensgefährte der Frau, der nicht der Vater ist, sitzt nun in Untersuchungshaft.

Eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) bestätigte, dass ein Kind mit mehreren Knochenbrüchen in das Spital gebracht worden ist. Es bestehe keine Lebensgefahr. "Dem Kind geht es den Umständen entsprechend gut. Es musste nicht in die Intensivstation aufgenommen werden", sagte die Sprecherin.

Die Mutter war mit dem Baby zuerst zum Kinderarzt gegangen, da sich ihr Kind laufend übergeben musste und nicht mehr krabbelte. Der Mediziner überwies das Baby umgehend ins Spital und erstattete Anzeige. Die Polizisten wollten daraufhin den Lebensgefährten der Frau, der nicht der Vater des Kindes ist, befragen, doch war dieser untergetaucht.

Bei Verhör in Widersprüche verwickelt

Nach eineinhalb Tagen konnte ihn die Polizei ausforschen und festnehmen. Bei seiner Einvernahme bestritt der 23-Jährige zwar die Tat, verstrickte sich aber zunehmend in Widersprüche, weshalb gegen ihn die U-Haft verhängt worden ist. Über Hintergründe des Pärchens wollte die Polizei keine Auskünfte geben.

Dem Kind ging es am Dienstag "den Umständen entsprechend gut", wie Andrea Danmayr, Sprecherin des Krankenanstaltenverbundes (KAV), sagte. Es bestand weiterhin keine Lebensgefahr, wann das Kind aus dem Spital entlassen werden kann, stand aber noch nicht fest. "Es sind noch weitere Untersuchungen durchzuführen", so die Sprecherin.

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