233.000 € Beute bei Coup auf Bank: 12 Jahre für Täter

Für einen spektakulären Bankraub im Herbst 2017 mussten heute drei Männer in Korneuburg vor Gericht. Die fette Beute: 233.000 Euro, die saftigen Strafen: 8 bis 12 Jahre Haft.
Ende Oktober hatte ein maskierter und bewaffneter Mann eine Sparkasse in Moosbrunn (Bezirk Bruck an der Leitha) überfallen, forderte Bargeld und konnte mit rund 233.000 Euro Beute fliehen ("Heute" berichtete).

Was kurz nach einer Einzelaktion ausgesehen hatte, entpuppte sich als Coup von drei Männern (29, 29, 49) – der Haupttäter stürmte in die Filiale, ein Komplize lenkte den Fluchtwagen, ein Komplize soll mindere Hilfstätigkeiten ausgeführt haben.

Hohe Haftstrafen

Vor Richter Manfred Hohenecker am Landesgericht Korneuburg am Dienstag zeigten sich die drei Angeklagten teilweise bzw. voll geständig. Die Höhe der Beute war deshalb so hoch ausgefallen, weil an diesem Tag Ende Oktober der Weltspartag in der Filiale gefeiert worden war. "Ein Tausend-Gulden-Schuss", meinte dazu Richter Hohenecker. Ein Großteil der Beute, nämlich 150.000 Euro, sind nach wie vor verschwunden.

Die Urteile (nicht rechtskräftig) von Richter "Gnadenlos" Hohenecker: Zwölf Jahre Schmalz für den Haupttäter (29), je acht Jahre Haft für die beiden Komplizen (nicht rechtskräftig). (Lie)

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