24 Monate Haft für Pelzkragen-Bankräuber

Weit kam er Ende Januar nicht: Nur 500 Meter vom Tatort, der Sparkasse in der Linzer Wiener Straße, entfernt und nur eine halbe Stunde nach dem Überfall konnte der Täter festgenommen werden. Seine markante Pelzkragen-Jacke hatte ihn überführt. Jetzt stand er vor Gericht.

Zum Prozess kam er mit einer etwas unauffälligeren Jacke. Schwarz. Zwar mit Kapuze, aber ohne Pelzkragen. Und mit Handschellen. So wurde er in den Gerichtssaal in Linz geführt.

Wegen schweren Raubes musste sich der 21-Jährige verantworten. Für einen Überfall auf die Sparkasse in der Wiener Straße in Linz am 31. Januar diesen Jahres. Ein Raub, der alles andere als glatt lief – obwohl es an diesem Tag draußen Blitz-Eis hatte.

Maskiert und mit einer Pistole in der Hand betrat der Räuber die Bank, knallte die Waffe auf den Schalter, verlangte Geld. Die Scheine packte er ein – und flüchtete. Nach etwa 30 Minuten und nur 500 Meter vom Tatort entfernt konnte ihn aber die alarmierte Polizei, die nach dem Überfall die Straßen rund um die Sparkasse abgeriegelt hatte, festnehmen.

Er war leicht zu finden: Zwar hatte er einen Teil der Kleidung, seine Waffe und die Sporttasche, in die er das Geld gestopft hatte, auf seiner Flucht weggeworfen. Doch entledigte er sich nicht seiner markanten Winterjacke mit auffallendem Pelzkragen. Diese wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Zeugen hatten sie der Polizei genau beschrieben. Als die Beamten unweit der Bank die Jacke sahen, wussten sie: Deren Träger muss der Täter sein.

Vor Gericht war der 21-Jährige geständig, gab als Motiv Geldprobleme an. Das Landesgericht verurteilte ihn zu 24 Monaten (acht davon unbedingt) Gefängnis – rechtskräftig.

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