Österreich

Land lässt Pflegekräfte aus dem Osten einfliegen

Heute Redaktion
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Frau mit Pflegerin (Symbolbild)
Frau mit Pflegerin (Symbolbild)
Bild: iStock

Am Montag werden zur Sicherstellung der 24-Stunden-Betreuung 281 Pflegekräfte vom Land NÖ eingeflogen. Nach 14-tägiger Quarantäne im Hotel werden sie Einsatzbereit sein.

Gerade im Bereich Pflege und Betreuung gibt es in diesen Tagen vieles zu regeln: Wegen vieler Grenzschließungen ist es bekanntlich gerade schwierig, genügend Pflegepersonal zu finden. Deshalb hat das Land Niederösterreich nun beschlossen 281 Pflegekräfte aus dem Osten einfliegen zu lassen. Sie sollen nach der vorgeschriebenen Zeit in Quarantäne nach Ostern ihren Dienst in der 24-Stunden-Pflege antreten.

Viele der bereits in Österreich befindlichen Pflegerinnen hätten ihre Arbeitszeiten bereits verlängert und blieben länger als geplant, erklärt Robert Pozdena, Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der Wirtschaftskammer NÖ gegenüber den "NÖN". Man wolle sie dafür mit einem Bonussystem belohnen.

Bonussystem und Sondergenehmigungen

Am Montag werden dann zwei Flugzeuge mit Sondergenehmigung in Schwechat landen. Sie bringen Pflegepersonal aus Sofia (Bulgarien) und Timisoara (Rumänien), das anschließend zwei Wochen in einem Hotel die Quarantänezeit verbringen wird.

Die eingeflogenen Pfleger sollen dann für jene Kollegen einspringen, die nach Ostern voraussichtlich aus Österreich abreisen werden. Mit dieser und einigen anderen Maßnahmen, soll verhindert werden, dass nach der Abreise der aktuell im Land befindlichen Pflegekräfte ein Mangel entsteht. Die zusätzlichen Kosten dafür übernimmt die Wirtschaftskammer.