Eine 25-Jährige muss sich heute, Dienstag, wegen Tierquälerei vor dem Landesgericht Salzburg verantworten: Die Frau soll Schinken mit Rattengift versetzt und dann Labrador "Balu" damit gefüttert haben. Der Vierbeiner erlitt immense Qualen und starb.
Ob der Hund der Angeklagten selbst oder einem Bekannten gehörte, wird nun vor Gericht geklärt, berichtet der ORF. Auch das Motiv der 25-Jährigen ist unklar. Feststeht, dass es sich bei Rattengift um eine besonders qualvolle Tötungsmethode handelt: Denn das Gift löst innere Blutungen aus – Symptome wie Blut im Urin oder in den Augen treten meist erst Stunden oder Tage nach Verabreichen des Giftes auf. Bei einem Schuldspruch drohen der 25-Jährigen bis zu zwei Jahre Haft.
Nach wie vor offen ist der Fall eines Serien-Tierquälers in Uttendorf (Sbg.). Der oder die Unbekannte hat bereits elf Katzen vergiftet und getötet. Auch hier wurde Futter mit dem Gift präpariert: Allerdings handelte es sich in diesem Fall um Hühnerfleisch. Die Ermittlungen der Polizei laufen.