25 Jahre nach Bluttat: Mörder zündet sich an

Trieb ihn sein schlechtes Gewissen zu der Verzweiflungstat? 25 Jahre nach dem Mord an seinem Schwiegervater richtete sich Robert Preissler (58) selbst, indem er sich in seinen Golf V setzte, den Wagen in Brand steckte! Fußgeher entdeckten am Dienstag um 7.30 Uhr bei Gaaden (NÖ) das Autowrack und die verkohlte Leiche.
Ich habe ein Schwein getötet, sagte Preissler, nachdem er am 15. November 1984 seinen Schwiegervater, einen Bundesheeroberst, in Baden (NÖ) mit vier Pumpgun-Schüssen ermordet hatte. Der Prozess musste wegen eines Formfehlers wiederholt werden, am Mord-Urteil änderte das nichts.
Vor wenigen Jahren wurde Preissler aus der Haft entlassen, fand aber nicht ins Leben zurück. Der Kraftfahrer war zuletzt arbeitslos, litt an Depressionen. In der Nacht auf Dienstag setzte Preissler seinem Leben ein Ende: Laut Polizei parkte er seinen weißen VW in einer Waldlichtung bei Gaaden (NÖ), verstreute Anzündholz im Fußraum und entfachte das Feuer Jürgen Streihammer



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