Die vom Bund geplante Kürzung des Wohnbaukonjunkturpakets könnte auch für Wien gravierende Folgen haben: Statt 72 Mio. Euro könnten von 2015 bis 2018 nur 47 Mio. zur Verfügung stehen.
Die Pläne der Bundesregierung sorgen für Aufregung und Ärger bei Politik und Bevölkerung. Kritiker befürchten durch die Kürzungen einen radikalen Rückgang des geförderten Wohnbaus - auch in der Bundeshauptstadt. Denn: Wohnbaustadtrat Michael Ludwig kalkulierte bisher mit 72 Millionen. Das entspricht rund 3.600 Wohnungen.
Setzt der Bund seine Pläne um, erhielte Wien um 25 Millionen weniger. Außer: Die anderen Bundesländer schöpfen ihre Kontingente nicht aus. Dann würden diese aufgeteilt. Im Optimalfall gäbe es dann für Wien 70,2 Millionen Euro. "Die Kürzung ist für uns in keiner Weise zu akzeptieren", stellt Ludwig klar. Wien unternehme größte Kraftanstrengungen, um auch künftig leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. "Auch die Bundesregierung muss ihre Verantwortung wahrnehmen", so Ludwig .