25 Tote bei IS-Anschlag nach Pressekonferenz

Journalisten wollten einen Offiziellen zu aktuellen Anschlägen in Kabul befragen - da explodierten eine weitere Bombe.

Panische Szenen mitten in der afghanischen Hauptstadt: Eine Gruppe von Medienvertretern fand sich zusammen, um über einen Selbstmordanschlag zu berichten, der sich kurz zuvor ereignete. Dann knallte es plötzlich.

Helfer kamen ums Leben

Wie "Daily Mail" berichtet, kamen mindestens 25 Personen bei den Anschlägen ums Leben - 45 weitere wurden verletzt. Unter den Toten befinden sich zahlreiche Journalisten und Fotografen. Der IS gab bereits an für die Detonationen verantwortlich zu sein.

Wie ein Polizeisprecher berichtet, handelte es sich bei dem ersten Anschlag um einen Selbstmordattentäter auf einem Motorrad. Kurz darauf eilten Menschen zur Hilfe, Medienvertreter wollten berichten. Dabei explodierte eine weitere Bombe.

Erst vergangene Woche kamen über 50 Menschen in Kabul ums Leben. Auch dabei handelte es sich um einen Selbstmordanschlag. Ziel waren schiitische Zivilisten, die sich für die Parlamentswahl im Oktober registrieren lassen wollten.



(slo)

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