Es ist ein riesiger Verwaltungsaufwand, der nach dem Landtagsbeschluss im Juni aber für mehr Transparenz sorgen soll. Es geht dabei um bis zu 250.000 Zweitwohnsitzer.
Mit dem neuen NÖ-Zweitwohnsitzer-Wahlrecht soll festgestellt werden, ob die Kriterien (wirtschaftliche, berufliche oder gesellschaftliche Lebensverhältnisse) im für den ordentlichen Wohnsitz gegeben sind – bis 30. September müssen die Kommunen in NÖ fertig sein (wegen der Landtagswahl 2018).
Eine der ersten – Baden – schickte bereits Briefe aus, einen erhielt auch Guntramsdorf Vize Monika Hobek-Zimmermann (Grüne).
Sie kritisiert: „Im Fall Baden hat man nur drei Wochen Zeit in der Ferienzeit, um das Wählerevidenzblatt zu retournieren. Dazu kommt der immense Verwaltungsaufwand, die Gemeinden selbst müssen in kurzer Zeit alles prüfen."
(wes)