250-Kg-Fliegerbombe: U1 fährt wieder

Bild: Johannes Zinner/Wiener Linien
Bei Bauarbeiten in Floridsdorf stießen die Arbeiter am Montag auf eine Fliegerbombe, die eine Vierteltonne wiegt. Die Polizei ließ die U1 bei der Station Aderklaaer Straße einstellen, zwei Firmengebäude wurden evakuiert. Der Entminungsdienst des Bundesheeres hat das Kriegsrelikt entschärft. Kurz nach 15 Uhr konnte die U-Bahn wieder durchgehend fahren.


Eine Fliegerbombe hat am Montag die U-Bahnlinie U1 in Wien-Floridsdorf (richtig) lahmgelegt. Kurz vor Mittag wurde das Kriegsrelikt bei Grabungsarbeiten auf einer Baustelle in der Holzmanngasse entdeckt. Experten des Entminungsdienstes des Bundesheeres transportierten die 250-Kilo-Bombe aus US-Produktion ab. Gegen 15.15 Uhr war der durchgehende Betrieb der U-Bahn wieder möglich.

Das Areal rund um den Fundort war großräumig abgesperrt worden, dazu gehörten auch die U1-Station Aderklaaer Straße sowie zwei Firmengebäude. Die Mitarbeiter der dort angesiedelten Unternehmen mussten ihre Arbeitsplätze verlassen. Der Verkehr wurde auf der U1 zwischen Rennbahnweg und Großfeldsiedlung eingestellt, die Wiener Linien mussten am frühen Nachmittag auf Anordnung der Polizei auch den Schienenersatzverkehr zwischen den Stationen Kagraner Platz und Großfeldsiedlung einstellen.

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