26-Jähriger rutscht vor Augen des Bruders in den Tod

Die Unglücksstelle in Gschnitz
Die Unglücksstelle in GschnitzZOOM.TIROL
Nasses Gras und ein falscher Schritt. Im Beisein seines Bruders stürzte am Freitag ein 26-Jähriger hunderte Meter tief in den Tod.

Das Wochenende hat noch nicht richtig angefangen, schon gibt es den ersten Todesfall unter den Freizeitsportlern zu beklagen. Das nass-kalte Wetter birgt dabei vor allem im alpinen Gelände zahlreiche Gefahren.

Am 28. Mai machte ein 26-Jähriger aus Deutschland gemeinsam mit seinem Bruder eine Tour auf dem Jubiläumssteif im Gemeindegebiet von Gschnitz. Ein Schneefeld versperrte den Weg, die Gebrüder wollten es umgehen. Doch der Weg führte über steiles Gelände und nasses Gras.

Notarzt

Jenes nasses Gras war es auch, auf welchem er ausrutschte und anschließend 200 bis 300 Meter abstürzte. Im Bereich eines großen Felsens kam er zum Stillstand. Sein Bruder alarmierte umgehend die Rettungskräfte und stieg zum 26-Jährigen ab.

Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte aber nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Ein Polizeihubschrauber übernahm die Bergung.

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