26-Jähriger fünf Stunden in Lawine gefangen – gerettet

Ein Tourengeher wurde am Christtag in den Schladminger Tauern bei Pruggern von einer Lawine mitgerissen und verschüttet. Fünf Stunden lang war der Mann unter der Lawine begraben und überlebte.
Eine dramatische Rettungsaktion spielte sich am 25. Dezember in Michaelaberg-Pruggern im steirischen Bezirk Liezen ab.

Ein 26-jähriger Obersteirer unternahm am Mittwochvormittag eine Skitour auf den Pleschnitzzinken in 2.112 Meter Höhe. Er kehrte allerdings nicht zum vereinbarten Treffpunkt zurück und war auch nicht mehr per Telefon erreichbar.

Kurz vor 17.00 Uhr schlug dann ein Bekannter des Mannes Alarm und verständigte die Polizei. Er erklärte, dass er zwar kurzzeitig Kontakt mit dem Vermissten herstellen konnte, es seien allerdings nur "Knirsch-Geräusche" zu hören gewesen.

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Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion nach dem 26-Jährigen gestartet. Rund 20 Einsatzkräfte der Bergrettung, mehrere Alpinpolizisten sowie eine Lawinen- und Suchhundestaffel waren daran beteiligt.

Stark unterkühlt, aber ansprechbar

Gegen 19.30 Uhr konnte dann per Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) Kontakt zum 26-Jährigen herstellen. Der Alpinist war unter einer Lawine begraben und komplett verschüttet, aber ansprechbar.

Insgesamt war der Steirer rund fünf Stunden in der Lawine gefangen, berichtet die Bergrettung Steiermark. Er wurde schließlich aus rund einem Meter Tiefe ausgegraben.

26-Jähriger fünf Stunden in Lawine gefangen
26-Jähriger fünf Stunden in Lawine gefangen


Quelle: privat

Nach der medizinischen Erstversorgung von der Bergrettung wurde der Mann zur Talstation Galsterberg gebracht. Er war stark unterkühlt und wurde in die Diakonissen Klinik Schladming eingeliefert.



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