Österreich

26-Jähriger "parkte" Auto auf Friedhof

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:26

Ein kurioser Alko-Unfall hat sich am Freitag in Straßwalchen im Bundesland Salzburg ereignet. Ein 26-jähriger Flachgauer schaffte es, seinen Pkw zwischen den Gräbern des örtlichen Friedhofes zu "parken". Beim Versuch, das Fahrzeug wieder freizukriegen, beschädigte der junge Mann noch dazu die Grabanlagen, Laternen und mehrere Meter Mauerwerk.

Ein kurioser Alko-Unfall hat sich am Freitag in Straßwalchen im Bundesland Salzburg ereignet. Ein 26-jähriger Flachgauer schaffte es, seinen Pkw zwischen den Gräbern des örtlichen Friedhofes zu "parken". Beim Versuch, das Fahrzeug wieder freizukriegen, richtete der junge Mann noch größeren Schaden an.

Gegen 7.30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass direkt auf dem Friedhof in Straßwalchen ein schwer beschädigter Pkw stehe. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf und kamen so dem 26-Jährigen auf die Spur. Der Mann war gegen 4 Uhr früh von einem Lokal in Oberhofen nach Straßwalchen gefahren.

Wahnsinnsfahrt

Dort nahm die Wahnsinnsfahrt ihren Lauf: Nachdem der Flachgauer einen Freund ausstiegen ließ, wollte er an sich nach Hause fahren. Doch soweit kam er nicht. Der 26-Jährige schaffte es irgendwie, vollkommen betrunken direkt auf das Gelände des Straßwalcher Friedhofes zu fahren.

Bei seinem "Friedhofsbesuch" blieb der Mann mit seinem Audi zwischen den Grabanlagen stecken. Er versuchte, das Auto freizubekommen, zog aber stattdessen eine Spur der Verwüstung durch den Friedhof. Der Flachgauer beschädigte Grabanlagen, Laternen und mehrere Meter Mauerwerk. Da er weder vor noch zurück kam, ließ er den Pkw schließlich stehen und ging zu Fuß nach Hause.

Grund: "Fehlende Ortskenntnis"

Dort wurde er gegen 8 Uhr von den Polizeibeamten angetroffen. Der durchgeführte Alkotest ergab 1,52 Promille - und das vier Stunden nach dem Vorfall. Bei der Vernehmung gab der 26-Jährige an, wegen "fehlender Ortskenntnis" auf dem Friedhofsgelände gelandet zu sein. Der Pkw wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Straßwalchen gemeinsam mit einem Abschleppunternehmen geborgen.

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