Während vielerorts die Öffi-Baustellen Wien dominieren – wir berichteten – wird bereits an neuen Maßnahmen für den Herbst getüftelt. Pünktlich zu Schulbeginn, am 4. Oktober, startet eine neue Buslinie in Floridsdorf.
Mit dem 27B soll das Stadtentwicklungsgebiet "Schichtgründe" besser an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden. Die Buslinie bringt die Anrainer vom Satzingerweg über die Hans-Czermak-Gasse und die Dückegasse zur U1-Station Kagran. Die Busse sind täglich unterwegs, in der Früh fahren sie im Takt von zehn Minuten, tagsüber alle 15 Minuten.
"Mir ist es ein großes Anliegen, den Floridsdorfern das bestmögliche Öffi-Angebot zu machen", so Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). "Mit Schulbeginn starten wir daher eine neue Buslinie, die die Bewohner des Stadtentwicklungsgebiets 'Schichtgründe' zur U-Bahn und wieder nachhause bringen wird. Doch dies ist erst der Anfang! In den kommenden Jahren werden wir noch einige weitere Verbesserungen bei Buslinien in Floridsdorf umsetzen."
Die Stadtregierung habe sich zum Ziel gesetzt, das Öffiangebot gerade in den großen Außenbezirken zu verbessern, betont Neos-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner. "Auch mit der Erweiterung des Busangebots in Floridsdorf ermöglichen wir es immer mehr Menschen, ohne Auto gut mobil zu sein. Denn Freiheit in der Mobilität bedeutet, kein Auto zu brauchen."
Für Wiener Linien-Chefin Alexandra Reinagl ist das Ziel ein noch attraktiveres Öffi-Angebot für Floridsdorf. "Wir evaluieren unsere Angebote laufend und passen diese, wo immer möglich, an neue Gegebenheiten und Stadtentwicklungen an. Denn Öffis nützen, heißt Klima schützen."
Auch Bezirkschef Georg Papai (SPÖ) freut sich über die neue Buslinie, für die man sich bereits seit Langem eingesetzt habe. "Ich führe laufend Gespräche, um Verbesserungen im öffentlichen Verkehr für die Floridsdorfer zu erreichen. Die neue Buslinie bringt vor allem für die Bewohnern der neuen Wohnbauten auf den sogenannten Schichtgründen und bei der Edelsteinsiedlung spürbare Erleichterungen."