Der Unfall war tragisch und hätte wohl nicht passieren müssen. Ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach soll das Auto einer 28-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Rohrbach, am vergangenen Freitag bei einem riskanten Überholmanöver gestreift und ins Schleudern gebracht haben.
Das Auto der Frau krachte in der Folge gegen einen entgegenkommenden Bus. Sie verstarb wenig später im Spital. Obwohl der Mann zuerst jede Schuld von sich wies, konnte bei der Spurensicherung am Fahrzeug des 49-Jährigen jedoch ein direkter Zusammenhang nachgewiesen werden.
Die Polizei ermittelt nun. Wann und ob es zu einer Anklage kommen wird, ist noch nicht gewiss, sagt Ulrike Breiteneder von der Staatsanwaltschaft Linz gegenüber "Heute".
Zunächst müsse die Polizei ihre Ermittlungen durchführen. "Da werden Spuren gesichert, Gutachten erstellt, das kann noch etwas dauern", so Breiteneder. Kommt es jedoch zu einer Anklage, wird dem Mann der Gang zum Gericht nicht erspart bleiben.