29 Bergleute sterben bei Explosion in Kohlenmine

29 Bergleute kamen bei einem Grubenunglück in der Mine in Hengyang in der zentralen Provinz Hunan (China) ums Leben. Funken aus Maschinen sollen in der Grube vorhandene Gase entzündet und zu einer Explosion geführt haben. Der Mine war wegen Sicherheitsmängeln erst kürzlich die Lizenz entzogen worden.

Sechs Bergleute konnten verletzt gerettet werden. Insgesamt waren 500 Arbeiter in der seit 40 Jahren betriebenen Mine beschäftigt, allerdings waren zum Zeitpunkt des Unglücks nur 160 von ihnen zu Schichten eingeteilt. 35 Arbeiter waren unter Tage im Einsatz.

Schwere Grubenunglücke sind in China keine Seltenheit. Die Bergwerke des Landes gelten als besonders gefährlich, weil die Sicherheitsvorschriften häufig umgangen werden. Allein 2010 starben laut offiziellen Angaben mehr als 2400 Bergarbeiter in China bei Unfällen. Es wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl viel höher liegt und viele Vorfälle von den Behörden vertuscht werden.

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