Hitzerekord in Reichweite

29,5 Grad! Mit Wüstenföhn wird es jetzt noch heißer

Am Samstag schoss das Thermometer in die Höhe, an der Innsbrucker Uni wurden 29,5 Grad gemessen. Schon am Sonntag könnte der 30er gesprengt werden.

Wetter Heute
Blick vom Gebäude der Uni Innsbruck nach Nordosten ins Unterinntal am 6. April 2024.
Blick vom Gebäude der Uni Innsbruck nach Nordosten ins Unterinntal am 6. April 2024.
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Mitteleuropa wird mit heißer Wüstenluft geflutet. In Deutschland wurde die 30-Grad-Marke so früh im Jahr wie noch nie geknackt, in Österreich wurde sie nur knapp verfehlt. Hitzepol des Landes war am Samstag die Universität Innsbruck, die dortige Messstation verzeichnete 29,5 Grad.

Platz zwei ging mit 28,8 Grad ebenfalls an die Tiroler Landeshauptstadt. Am dortigen Flughafen wurde der bisherige April-Rekord eingestellt.

Auch im Rest des Landes schossen die Temperaturen stellenweise auf Werte jenseits der 28 Grad. Mit 27,9 Grad schließt Bischofshofen die Top10 des Tages nach unten hin ab. Doch schon am Sonntag wird es voraussichtlich noch heißer!

Sprengt Sonntag Rekorde?

Im Vorfeld eines ausgeprägten Tiefdrucksystems über dem Atlantik gelangen dann auch am Sonntag aufgrund der resultierenden Südströmung für die Jahreszeit rekordverdächtig warme Luftmassen aus Nordafrika in den Alpenraum.

Diese bringen aber auch eine höhere Konzentration an Saharastaub mit. Es stellt sich ein teils diesiger, mit Südföhn aber frühsommerlich warmer Sonntag ein, der das Potenzial hat, Allzeitrekorde zu sprengen.

Auch zum Wochenstart hält das warme Wetter an, der Südföhn verstärkt sich weiter. Erst am Dienstag nähert sich von Westen her das Frontensystem eines Tiefs über der Nordsee und es wird kurzfristig etwas unbeständig mit jahreszeitlich typischen Temperaturen.

VIDEO: Die aktuelle Wetter-Prognose in 70 Sekunden

Die Prognose im Detail

In der Nacht auf Sonntag stellen sich bei überwiegend sternenklarem Himmel ruhige Wetterbedingungen ein.

Der Sonntag hat bei nur hochliegenden Schleierwolken viel Sonnenschein zu bieten, allerdings präsentiert sich der Himmel durch Saharastaub im Westen etwas diesig. In den Nordalpen wird es leicht föhnig, im östlichen Flachland weht mäßiger bis lebhafter Südostwind und mit 24 bis 30 Grad bleibt es für die Jahreszeit außergewöhnlich und rekordverdächtig warm.

Der Montag verläuft nach rascher Auflösung lokaler Nebel- und Dunstfelder im Osten und Süden verbreitet von früh bis spät freundlich. Durch den Saharastaub und ein paar hohen Wolken scheint die Sonne nicht ungetrübt. Der Südföhn sowie der Südostwind legt zu und weht lebhaft bis kräftig. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 bis 28 Grad.

Der Dienstag startet nach Auflösung von tiefliegenden Wolken im Süden verbreitet sonnig. Am Nachmittag verdichten sich im Westen allmählich die Wolken, dazu gehen ein paar Schauer und Gewitter nieder. In der Osthälfte bleibt es hingegen bis in die Nacht hinein trocken. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus südöstlichen Richtungen, in prädestinierten Tälern weht kräftiger Südföhn. Am Abend dreht der Wind nach und nach auf West und frischt kräftig auf. Zuvor weht föhniger Südwind und je nach Föhneinfluss werden 15 bis 29 Grad erreicht.

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