3.000 Euro Strafe: 30-Jähriger verprügelte Lebensgefährtin

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Rechtskräftig: Ein 30-jähriger Vorarlberger muss dafür, dass er seine 25-jährige ehemalige Lebensgefährtin im Juli 2016 ins Spital geprügelt hatte, 3.000 Euro bezahlen. Das Opfer wollte zwar vom Angeklagten kein Schmerzensgeld, das Gericht verurteilte den Mann trotzdem zu der Geldstrafe und zu einer Therapie wegen seines Aggressionspotenzials.
Als die Frau in der Ambulanz behandelt wurde, stellten Ärzte zahlreiche Knochenbrüche und Hämatome fest. Der 30-Jährige hatte auf Gesicht, Kopf, Arme, Beine und Bauch der Frau eingedroschen. Dem Landesgericht Feldkirch war der Mann bereits bekannt, er war wegen eines anderen Gewaltdelikts vorbestraft.

Zwar wollte die Frau nach der Attacke kein Schmerzensgeld und der Angeklagte beteuerte, wie leid ihm alles tue und der Alkohol ihn aggressiv mache, das Gericht zog jedoch die Reißleine. Es wurde eine rechtskräftige Geldstrafe von 3.000 Euro verhängt, zwei Drittel davon unbedingt. Zudem muss der Mann in Therapie.

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