3.000 Kirchenglocken läuteten gegen Hunger

Bild: Sabine Hertel
Um 15 Uhr läuteten die Kirchenglocken in ganz Österreich für fünf Minuten lang. Das Läuten soll daran erinnern, dass täglich Menschen verhungern.
Erstmals seit langem ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit wieder gestiegen: 821 Millionen Menschen leiden an Hunger. Vor allem die Länder in Afrika sind betroffen, durch Gewaltkonflikte und durch die Klimakrise. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln.

Aktionstag am 26. Juli 2019 in ganz Österreich

Zum dritten Mal kam es zur Aktion der Bischofskonferenz "Glocken gegen Hunger". Um 15 Uhr läuteten die Kirchenglocken in ganz Österreich und in Südtirol für fünf Minuten lang. Das Läuten soll darauf aufmerksam machen, dass noch immer täglich Frauen, Männer und Kinder an Hunger oder den Folgen von Hunger sterben. Gleichzeitig soll das Glockenläuten zum Engagement gegen Hunger aufrufen.

Ein Zeichen der Solidarität mit den Hungernden und ein Appell, nicht länger zuzusehen

Caritas Präsident Michael Landau mit Klimaexpertin Helga Kromp-Kolb haben es sich zum Ziel gemacht bis zum Sommer, 40.000 Familien nachhaltig vor dem Hunger zu bewahren. Mit nur 10 Eurokönne man einen Menschen einen Monat lang satt machen, appellierte Landau an Spender.

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