3.000 Menschen sind nach Großbrand obdachlos

Auf den Philippinen zerstörte ein Feuer ein ganzes Wohnquartier. Ursache war wohl das überlastete Stromnetz, da sich die Bevölkerung wegen des Coronavirus unter Hausarrest befindet.
Am frühen Montagmorgen brach gegen 2 Uhr im philippinischen Bacoor, südlich von Manila, ein Brand aus. Rund drei Stunden kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen an, wie es im "Manila Bulletin" heißt. Dem Feuer fielen 500 Wohnhäuser zum Opfer. Zwischen 2.500 und 3.000 Personen stehen nun auf der Straße. Die betroffene Stadt befindet sich derzeit eigentlich unter Quarantäne.

Der Stromverbrauch der Bevölkerung war zu hoch seit am 20. März auf der Insel Luzon, die auf der Bacoor liegt, ein Lockdown ausgerufen wurde, so das Newsportal. Es kam vermehrt zu Stromausfällen, woraufhin viele Haushalte auf Kerzen zurückgriffen. Ermittler untersuchen derzeit, ob eine fehlerhafte Stromleitung oder eine unbeaufsichtigte Kerze für das Unglück verantwortlich ist, sagte der Leiter der örtlichen Feuerwehr.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Opfer erhielten zunächst eine warme Mahlzeit in einem nahe gelegenen Schulhaus", so Bürgermeisterin Lani Mercado-Revilla. Sie werde "in dieser Krisenzeit" versuchen, schnellstmöglich neue Unterkünfte zu organisieren. Bisher seien in der Stadt mindestens drei Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet worden, so Mercado-Revilla.









ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
PhilippinenNewsWeltBrandBrand/Feuer