3.096 Niederösterreicher liegen krank im Bett

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Schnupfen, Niesreiz, Halsschmerzen und tränende Augen: Seit Anfang Jänner ist die Zahl der Erkältungs- oder Grippeerkrankungen in NÖ stark angestiegen.

Waren es in der ersten Kalenderwoche noch 2.260 Menschen (davon 18 mit "echter" Grippe), die das Bett hüten mussten, sind es aktuell 3.096 (davon bereits 62 mit "echter" Grippe). Nun wurde von der Medizinischen Universität Wien auch offiziell die Grippewelle in Österreich ausgerufen.

Gefahrenzonen gibt es genug – vor allem enge Räume mit vielen Menschen wie U-Bahn oder Kindergarten. "Heute" fragte bei HNO-Facharzt Andreas Temmel aus Perchtoldsdorf (Mödling) nach, wie man sich schützen kann: "Gründlich Händewaschen, aber auch Handdesinfektionstücher können Viren abtöten. Fängt es in der Nase zu kitzeln an, empfiehlt sich eine Spülung mit Salzwasser", erklärt der Mediziner.

Gefährdete Gruppen sind laut Temmel Kinder, ältere Menschen und starke Raucher. Die „echte“ Grippe sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: „Die Folge kann eine Herzschwäche oder eine Herzmuskelentzündung sein.“ Temmel schätzt, dass sich die Grippe heuer ähnlich stark ausbreitet wie 2015.

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