3.220 Euro Geldbuße nach "Funtasia"-Unglück

Bild: Matthias Lauber
Bei einem Fotoshooting auf dem Erlebnishof "Funtasia" in Steinerkirchen (Bez. Wels-Land) war vergangenen Sommer ein Podest eingestürzt, forderte neun verletzte Kinder. Am Montag stand Betreiber Karl K. (41) in Wels vor Gericht. Er muss 3.220 Euro Geldbuße zahlen.
Bei einem Fotoshooting auf dem Erlebnishof "Funtasia" in Steinerkirchen (Bez. Wels-Land) war vergangenen Sommer ein Podest eingestürzt, forderte neun verletzte Kinder. Am Montag stand Betreiber Karl K. (41) in Wels vor Gericht. Er muss 3.220 Euro Geldbuße zahlen.
Um ein gemeinsames Foto zu machen, stieg eine Gruppe von 23 Kindern (vier bis neun Jahre alt) und eine Mutter (33) aus Pettenbach (Bez. Kirchdorf) vergangenen August auf ein Holzpodest. Doch die Konstruktion hielt dem Gewicht nicht stand, stürzte ein.

Ein siebenjähriges Mädchen wurde schwer verletzt und musste ins Linzer Uniklinikum eingeliefert werden. Acht weitere Kinder und die Frau erlitten leichte Verletzungen.

 
Geldbuße

Wegen fahrlässiger Körperverletzung musste sich am Montag der Betreiber Karl K. (41) in Wels verantworten. Der Angeklagte nahm die Verantwortung auf sich und hat auch bereits Schadenersatz gezahlt. Er wehrte sich aber gegen den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, es handle sich um grobe Fahrlässigkeit.

Auch die Richterin sah lediglich einfache Fahrlässigkeit. Der Angeklagte bekam eine 3.220 Euro Geldbuße aufgebrummt. Sollte er die Strafe in den kommenden 14 Tagen bezahlen, dann ist das Verfahren gegen ihn eingestellt.

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