3,5 Milliarden Euro für die Wiener Infrastruktur

v.li.: Georg Kopetz, Vorstandsmitglied von TTTech, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner
v.li.: Georg Kopetz, Vorstandsmitglied von TTTech, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Wirtschaftsstadträtin Renate BraunerBild: Sabine Hertel

Das Infrastrukturministerium investiert in Wien bis 2022 über 3,5 Milliarden Euro in Straße, Schiene, Breitband und Forschung. Das soll 44.000 Jobs schaffen.

Mit insgesamt 1,6 Milliarden Euro fließt rund die Hälfte in den Ausbau und die Modernisierung des Wiener Schienennetzes. Etwa 1 Milliarde Euro wendet das Infrastrukturministerium für das hochrangige Straßennetz in Wien auf. Über 750 Millionen aus Mitteln des Ministeriums fließen in die angewandte Forschung und Entwicklung. Aus der Breitbandmilliarde sind über 50 Millionen Euro für den Lückenschluss in der Wiener Internet-Infrastruktur vorgesehen. Die Investitionen schaffen und sichern in den kommenden Jahren insgesamt bis zu 44.000 Arbeitsplätze, heißt es am Mittwoch in einer gemeinsamen Aussendung von Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ).



Unterstützung für heimische Betriebe


„Wir investieren in den kommenden Jahren über 3,5 Milliarden Euro in unsere Bundeshauptstadt: in eine zuverlässige Schiene, sichere Straßen, schnelles Internet und angewandte Forschung. Dabei unterstützen wir heimische Betriebe, neue Technologien zu entwickeln und damit international an die Spitze zu kommen", so Leichtfried. Ein Beispiel dafür sei das Hightech-Unternehmen TTTech: "Der Betrieb ist ein Vorreiter bei selbstfahrenden Autos. Schon jetzt helfen ihre Assistenzsysteme dabei, dass jüngere und ältere Autofahrerinnen und Autofahrer sicher an ihr Ziel kommen", so Leichtfried.

„Es freut mich sehr, dass wir mit dem Infrastrukturministerium einen Partner haben, der auch in den kommenden Jahren ambitioniert in innovative und nachhaltige Projekte in unserer Stadt investiert. Denn durch öffentliche Investitionen verbessern wir die Infrastruktur Wiens, erweitern bestehende und schaffen neue Angebote, von den Öffis bis zur digitalen Infrastruktur. Von diesen Aufträgen profitieren hunderte Firmen weit über Wien hinaus, so sind alleine am Ausbau der U1 nach Oberlaa mehr als 200 Unternehmen beteiligt. Wichtig für unseren Wirtschaftsstandort sind aber auch die Forschungs- und Wirtschaftsförderungen, welche Innovationen unserer Wiener Unternehmen unterstützen, die ohne öffentliche Förderung oftmals nicht getätigt werden könnten", erklärt Brauner. (Red)

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