Ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages oder kann man es getrost weglassen? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Sportwissenschaftler Ingo Fröböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln hat dazu eine klare Meinung.
"Ein Frühstück muss erst einmal sättigen und Energie für den Tag bringen", sagt der Experte. Er empfiehlt, alle Makronährstoffe - Kohlenhydrate, Fette und Proteine - in der richtigen Dosierung zu kombinieren. Noch bevor du zu Kaffee oder Tee greifst, solltest du ein großes Glas Wasser trinken. "Das Flüssigkeitsdefizit der Nacht muss ausgeglichen werden", so Fröböse.
Wie chip.de berichtet, eignen sich zehn Lebensmittel besonders gut für ein gesundes Frühstück: Haferflocken, Vollkornbrot, Bananen, Quark, Eier, Früchte, Nüsse, Avocado, Leinsamen und Gemüse - etwa in Smoothies.
Rezept eins klingt ungewöhnlich, ist aber ein Geheimtipp: Haferflocken-Kuchen. Statt die Flocken im Topf zu Porridge zu kochen, kommen sie in den Backofen. Der Vorteil: Haferflocken liefern viele Proteine und Ballaststoffe, die lange satt halten.
Der zweite Vorschlag ist etwas deftiger: Rührei mit Tomate auf Vollkornbrot. Das Brot enthält viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und B-Vitamine und fördert die Verdauung. Eier sind wahre Proteinbomben und enthalten dazu die Vitamine A, D, E und K.
Rezept drei ist ein Keto-Avocado-Omelett mit würzigen Schinkenwürfeln und gerösteten Mandelblättchen. Es liefert gesunde Omega-3-Fettsäuren und stolze 24 Gramm Protein pro Portion. Die Avocado steuert Folsäure, Vitamin K und Kalium bei.