3 Granatenfunde hielten Polizei auf Trab

Am Dienstag gab es in Wien gleich mehrmals Alarm wegen von Privatpersonen gefundenen Kriegsmaterialien. In einem Fall musst sogar eine Polizeistation geräumt werden. Passiert ist in allen drei Fällen zum Glück nichts. Die Granaten konnten entschärft werden.
Gegen 19 Uhr marschierte ein 56-jähriger Mann mit zwei Handgranaten in die Polizeistation Wattgasse. Er hatte sie laut eigenen Angaben bei der Sanierung seiner Wohnung gefunden. Die Beamten ordneten daraufhin als Vorsichtsmaßnahme die Evakuierung des Gebäudes an. Die zwei Sprengkörper wurden sichergestellt.

Im Hermannpark in Wien-Landstraße entdeckten Passanten eine 3,8 Zentimeter große Sprenggranate aus dem Ersten Weltkrieg. In der Schottenfeldgasse im 7. Bezirk fand eine Frau beim Aufräumen einer Verlassenschaft eine 5 Zentimeter lange Werfergranate sowie diverse Zünder. 

Alle Kriegsrelikte wurden vom Entminungsdienst des Bundesheers sichergestellt und vernichtet.
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