3 Jahre Haft für Kopfschuss an bestem Freund

Bild: Denise Auer

Ein 46-jähriger Mann, der Anfang Juli 2012 in seiner Wohnung in Wien-Ottakring seinem einzigen Freund mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen und zwölf Tage neben der Leiche gelebt hatte, ehe er sich einem Sozialarbeiter anvertraute, ist dafür am Dienstagnachmittag im Straflandesgericht zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Zu Beginn des Prozesses beteuerte der von jahrzehntelangem Drogenkonsum gezeichnete und schwerkranke Angeklagte (46) beteuerte, er habe Christian J. (45) "net amal wehtun wollen. Er war doch das Einzige, was ich g'habt hab' außer meinem Hund".

Die Geschworenen verwarfen mehrheitlich die Mordanklage der Staatsanwaltschaft und erkannten auf fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen.

Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Sowohl Verteidigerin Christine Wolf als auch Staatsanwältin Susanne Kerbl-Cortella verzichteten auf Rechtsmittel.

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