3 Promille! Mann legt sich in BMW auf A1 schlafen

Der 48-Jährige stellte BMW 6 auf der dritten Fahrspur ab.
Der 48-Jährige stellte BMW 6 auf der dritten Fahrspur ab.Bild: privat

Aus Liebeskummer hatte sich ein Unternehmer volllaufen lassen, krachte dann auf der A1 in ein Auto, fuhr weiter, stellte den Motor ab und legte sich schlafen – in der 3. Spur.

Geläutert stand ein fescher Unternehmer (48) aus NÖ in St. Pölten jetzt vor Gericht. Weil ihn seine damalige Freundin mit seinem besten Freund betrogen hatte, trank der 48-Jährige zwei Flaschen Wodka, ging dann zum Heurigen und setzte sich mit knapp drei Promille hinters Steuer.



Schlaferl im dichten Verkehr


Im dichten Samstagvormittag-Verkehr baute er zunächst mit seinem 6er BMW eine Auffahrunfall auf der A1 bei St. Pölten, fuhr weiter, hielt dann bei einem Rastplatz. Der Lenker (72) des beschädigten Mitsubishi Pajero stellte den 48-Jährigen zur Rede: "Sie sind mir hinten in den Anhänger reingefahren." Nur: Der Alko-Unternehmer reagierte nicht, setzte sich in seinen Schlitten, brauste davon, um dann am dritten Fahrstreifen zu parken und ein Nickerchen zu halten. Polizei und Rettung weckten den 48-Jährigen unsanft. Ein Alkotest ergab 2,86 Promille Alkohol im Blut.

Teilbedingte Haft

Vor Gericht in St. Pölten zeigte sich der 48-Jährige reuig. Warum er überhaupt auf die Autobahn aufgefahren war, konnte er beim Prozess nicht wirklich beantworten: "Ich weiß es nicht." Er wurde wegen Gemeingefährdung (laut Gericht hätte er zumindest zehn Verkehrsteilnehmer gefährdet) zu 14 Monaten teilbedingter Haft (drei Monate davon unbedingt) verurteilt (nicht rechtskräftig). (Lie)

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