Die Heizkosten haben sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Kostenfaktor entwickelt. Pandemien und regionale Konflikte treiben die Preise weiter in die Höhe. Doch es gibt Stellschrauben, an denen jeder drehen kann.
Gute Nachrichten: Du musst dich nicht groß einschränken oder tief in die Tasche greifen. Es gibt wirksame Maßnahmen, die sofort helfen.
Wie inside-digital.de berichtet, sind Heizkörperventilatoren ein echter Geheimtipp. Diese werden unter dem Heizkörper befestigt und verteilen die warme Luft besser im Raum. Laut Herstellerangaben werden Räume so bis zu zweimal schneller warm - das soll bis zu 22 Prozent Energie einsparen.
Besonders effektiv ist die Nachtabsenkung der Heizung. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bestätigt: Im Altbau lässt sich der Heizenergieverbrauch so um fünf bis zehn Prozent verringern.
Empfohlen wird eine Absenkung um 3 bis 5 Grad in der Nacht. Wichtig dabei: Die Temperatur sollte nie unter 16 Grad fallen, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Den größten Effekt hat aber oft der Wechsel des Gasanbieters. Laut Bundesnetzagentur sanken die Gaspreise für Neukunden im Januar 2026 von 11,4 Cent pro Kilowattstunde auf 9,6 Cent. Bei einem typischen Haushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch ergibt das eine Ersparnis von knapp 360 Euro.
Besonders stark profitieren jene, die sich noch in der Gasgrundversorgung befinden - 2024 waren das immerhin 16 Prozent aller Haushalte. Experten raten, Vergleichsportale zu nutzen und bei Boni auf Sofortauszahlung zu achten.