30.000 Ausländer kämpfen im Irak und in Syrien

Bild: AP
Die UNO präsentierte am Dienstag in Genf Zahlen, wonach 30.000 "ausländische terroristische Kämpfer" im Irak und in Syrien kämpfen. Andere Staaten müssten ein System schaffen, mit dem unter rückkehrenden Kämpfern die wirklich gefährlichen Personen ermittelt werden.
Die UNO präsentierte am Dienstag in Genf Zahlen, wonach 30.000 "ausländische terroristische Kämpfer" im Irak und in Syrien kämpfen. Andere Staaten müssten ein System schaffen, mit dem unter rückkehrenden Kämpfern die wirklich gefährlichen Personen ermittelt werden.
Jean-Paul Laborde, Leiter des UNO-Komitees zur Terrorbekämpfung nannte die Zahl der ausländischen Kämpfer. Die Rückschläge des Islamische Staates im Irak würden dazu führen, dass Kämpfer nicht nur nach Europa, sondern auch in ihre Heimatländer ausweichen. Die Angriffe drohten "immer heftiger" zu werden, auch als Antwort auf den zunehmenden Druck auf die Dschihadisten.

Der Franzose empfiehlt Staaten, in die ehemalige Syrien- und Irak-Kämpfer zurückkehren, ein "Filtersystem" einzuführen, um besonders gefährliche Personen sofort zu entlarven. Laborde fordert außerdem, dass die Staatengemeinschaft im Kampf gegen den Terror verstärkt mit Google, Twitter oder Microsoft zusammenarbeiten.


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