Dem Kassier (49) wurde vorgeworfen, 30.000 Euro vom Pfarrkonto veruntreut zu haben. Er habe das Geld nur im Auftrag des Pfarrers behoben und ihm gegeben, rechtfertigte sich der Beschuldigte – was ihm auch die Richterin glaubte. Der Geistliche sprach hingegen von einer Lüge.
Wer das Geld wirklich hat, ließ sich nicht klären. Aber: Der Kassier wurde wegen Urkundenfälschung zu sechs Wochen bedingt verurteilt – weil er zwei Rechnungen fälschte, um einen Teil der Fehlbeträge zu vertuschen. Nicht rechtskräftig.