30-Jähriger stirbt bei Crash mit Fußgänger-Unterführung

Der Pkw durchschlug, von rechts kommend, die Glasbaustein-Fenster diese Fußgängerunterführung.
Der Pkw durchschlug, von rechts kommend, die Glasbaustein-Fenster diese Fußgängerunterführung.Google Street View
Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde am Mittwoch ein 30-Jähriger getötet. Sein Pkw raste in eine Fußgängerunterführung.

Gleich vier Feuerwehren – Lansach, Kellerberg, Töplitsch und Feistritz an der Drau – wurden am Mittwoch um 17.37 Uhr zu einem Großeinsatz nach Kellerberg, einem Ortsteil der Gemeinde Weißenstein, alarmiert. Das Alarmstichwort: Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person.

Als die Freiwilligen dort ankamen, bot sich ihnen ein schockierendes Bild. Ein 30-jähriger Mann aus Paternion hatte auf der Drautalbundesstraße (B100) aus bislang noch ungeklärter Ursache die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab und prallte laut Meldung der Kärntner Polizei wenige Meter weiter frontal gegen die Einhausung einer Fußgängerunterführung direkt neben einer Bushaltestelle.

Keine Überlebenschance

Das Fahrzeug verkeilte sich im Gebäude, der Lenker musste von den Feuerwehren mittels hydraulischem Gerät aus dem Wrack geschnitten werden. Der 30-Jährige hatte aber durch den Crash tödliche Verletzungen erlitten und konnte nur noch tot geborgen werden. 

Der Sachschaden an Pkw – ein Totalschaden – sowie der Fußgängerunterführung ist immens. Die Drautalbundesstraße war von 17.35 Uhr bis 19.40 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Aufräumungsarbeiten wurden von den Feuerwehren sowie von der Straßenverwaltung durchgeführt. Ebenfalls im Einsatz standen der Rettungshubschrauber RK1 sowie 2 Teams der Krisenintervention.

Feuerwehr distanziert sich von Bildern

Auf Facebook fügte die Feuerwehr Feistritz/Drau ihrem Einsatzbericht noch eine Erklärung in eigener Sache hinzu: Die Florianis distanzieren sich von den Fotos der Unfallstelle, die in den Sozialen Medien und per WhatsApp die Runde machten. "Diese stammen noch VOR Eintreffen einer Hilfsorganisation", beklagt die Feistritzer Wehr. Offizielle Bilder "werden erst erstellt, nachdem es die Einsatzsituation zulässt." Alle Fotos von den Rettern auf den Sozialen Medien, würden "genauestens geprüft, abgeändert, mit unserem Logo versehen und DSGVO-konform gepostet."

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