30 Kilometer langer Stau an Grenze zu Ungarn

Nachdem Ungarn die Grenzen für den Verkehr zu Österreich dicht gemacht hat, stecken die Autofahrer in Nickelsdorf auch am Mittwoch wieder fest. Ein 30 Kilometer langer Stau hat sich gebildet.
Mittlerweile haben bereits zehn Staaten der EU ihre Grenzen wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen, darunter auch Ungarn. Das führt auch am zweiten Tag der Grenzschließung, am Mittwoch, wieder zu einem 30 Kilometer langen Stau am Grenzübergang in Nickelsdorf, berichtet "Ö1".

Vor allem Autofahrer aus Rumänien und Bulgarien wollen nach Hause, dürfen aber momentan wieder nicht weiter nach Ungarn einreisen. Nach einem kurzen Zeitfenster der Durchreise hat Ungarn die Grenzen nun wieder dicht gemacht.

Durchreise nur kurz möglich

Bereits am gestrigen Dienstag hatte sich die Lage auf diese Art und Weise zu kilometerlangen Staus zugespitzt. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) konnte erreicht, dass am Dienstagabend für kurze Zeit die Grenzen geöffnet wurden. Von 21 Uhr bis Mitternacht durften bulgarische Staatsbürger über die Grenze, von Mitternacht bis 5 Uhr durften Rumänen weiterfahren.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Seit Mitternacht stehen nun wieder unzählige Fahrzeuge auf der Ostautobahn an der Grenze zu Ungarn im Stau, die Polizei hat alle Hände voll zu tun und hat das Rote Kreuz um Unterstützung gebeten. Wieder sind es einzelne Pkw, die die Grenze auch für Lkws blockieren.

Rotes Kreuz versorgt Menschen mit Trinkwasser

Während der stundenlangen Wartezeiten auf der Autobahn werden die Menschen von den Rettungskräften nun mit Trinkwasser versorgt.

"Die ASFINAG hat auch extra eine Fahrspur gesperrt, um die Versorgung sicherzustellen und das ist auch unser erstes Gebot, dass die Leute versorgt sind", erklärt ein Polizeisprecher gegenüber "Ö1".



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