300 Schaulustige sehen Mann beim Sterben zu

Rettungseinsatz bei der U-Bahn-Station Reumannplatz
Rettungseinsatz bei der U-Bahn-Station ReumannplatzBild: Leserreporter
Einmal mehr haben sogenannte "Gaffer" einen Rettungseinsatz behindert. Polizisten mussten die Menge zurückdrängen, damit die Sanitäter arbeiten konnten.
Die Diskussion um das "Gaffen" ist um eine Wendung reicher. Wieder haben Schaulustige einen Rettungseinsatz behindert, diesmal in Wien-Favoriten. Ein 71-Jähriger brach am Freitag vor der U-Bahn-Station Reumannplatz zusammen und wurde von der Wiener Berufsrettung mit einem Defibrillator reanimiert.

Innerhalb kürzester Zeit bildete sich eine Menschenansammlung von rund 80-100 Personen. Die Sanitäter mussten sich zum Patienten durchkämpfen. "Auch während der Erste-Hilfe Maßnahmen traten immer wieder neugierige Passanten sehr nahe an die Einsatzkräfte heran", schreibt die Polizei in einer Aussendung. Polizisten mussten den Bereich absperren und mehrere Personen wegweisen.

Nachlesen: FP-Minister fordert härtere Strafen für "Gaffer"

Beim Abtransport des Mannes drängten sich bereits 300 Schaulustige um den Aufgang der U-Bahn-Station. Der Patient konnte noch in ein Spital gebracht werden, verstarb dort aber wenig später.

Die Wiener Polizei erklärt gegenüber "Heute", was Leserreporter dürfen, und was nicht:

Polizei erklärt Leserreporter
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(red)



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