Flughafenmitarbeiter im peruanischen Callao machten am Dienstag (3. November) eine gruselige Entdeckung:
In den Koffern von drei Passagieren fanden sie mehr als 3.000 Taranteln, die in Socken versteckt waren. Die Behörden waren durch einen anonymen Tipp auf die Schmuggler aufmerksam geworden.
In jedem der drei Koffer steckten 15 bis 20 Socken voller Spinnen – von Eiern über Jungtiere bis hin zu ausgewachsenen Exemplaren.
Die Verdächtigen, zwei Deutsche und ein Pole, wollten die achtbeinigen Tiere offenbar nach Deutschland bringen und dort an Sammler verkaufen.
"Diese Arten sind wegen ihrer Farben, ihrer Größe und vor allem als Sammlerobjekte begehrt", erklärte Cora Suarez von SERFOR, dem peruanischen Forst- und Wildtierdienst, wie es in der New York Post heißt.
Der geschätzte Wert der beschlagnahmten Spinnen liegt bei rund 1.500 Dollar.
Alle drei Passagiere wurden von der peruanischen Umweltkriminalpolizei am Jorge Chavez International Airport festgenommen. Sie müssen sich nun vor einer spezialisierten Umweltstaatsanwaltschaft verantworten.
Die Taranteln gelten als beliebte Sammlerobjekte unter Spinnenliebhabern weltweit. Der illegale Handel mit exotischen Tieren ist in Peru ein anhaltendes Problem.