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3:1! Lienhart-Klub stürmt ins DFB-Pokalfinale

Freiburg gelingt die Premiere. Mit einem klaren 3:1-Erfolg über Zweitligist HSV zogen die Breisgauer erstmals in Finale des DFB-Pokals ein. 

Heute Redaktion
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Freiburg bejubelt den Einzug ins DFB-Pokalfinale.
Freiburg bejubelt den Einzug ins DFB-Pokalfinale.
Imago Images

Zum zweiten Mal nach 2013 stand Freiburg im Pokal-Halbfinale, Nils Petersen (11.), Nicolas Höfler (17.) und Vincenzo Grifo (35.) schossen die Elf von Christian Streich erstmals ins Endspiel, ehe Robert Glatzel spät der verdiente Hamburger Ehrentreffer gelang (88.). ÖFB-Legionär Philipp Lienhart spielte in Freiburgs Innenverteidigung durch. Der Gegner wird am Mittwoch ermittelt. RB Leipzig empfängt Union Berlin. 

Entscheidung in Halbzeit eins

In Hamburg dauerte es gerade einmal zehn Minuten, bis die Gäste die Weichen auf Aufstieg stellten. Petersen stand nach einer Ecke goldrichtig, spitzelte den von Keeper Daniel Heuer Fernandes zu kurz abgewehrten Ball aus sieben Meter zum 1:0 über die Linie. Höfler erhöhte mit einem von Sebastian Schonlau abgefälschten Schuss aus 17 Metern auf 2:0 (17.). Und Grifo legte in der 35. Minute per Strafstoß das 3:0 nach. Zuvor wurde der am Boden liegende Nico Schlotterbeck von Moritz Heyer getroffen. Roland Sallai setzte seinen Abschluss in der 54. Minute nur ins Außennetz. 

Und der HSV? Der wurde nur über Anssi Suhonen gefährlich. In der 27. Minute scheiterte der Finne noch an Freiburg-Schlussmann Mark Flekken, Der vermeintliche Anschlusstreffer durch Suhonen (38.) wurde nach einer Abseitsstellung zurückgenommen. Auch beim Kopfball von Bakery Jatta (52.) war Freiburg-Keeper Flekken zur Stelle. Der Volley-Schuss von Sonny Kittel brachte Freiburgs Keeper nicht in Bedrängnis (68.).

Anschlusstreffer kommt zu spät

In der Schlussphase probierten die Hamburger noch einmal alles, Suhonen schoss zunächst Lienhart an, hämmerte den Ball dann knapp über die Querlatte (78.) und verfehlte mit seinem Abschluss aus 25 Metern (87.) das Tor deutlich. Glatzel gelang in der 88. Minute schließlich der Ehrentreffer für den Zweitligisten, nickte unbedrängt zum 1:3 ein. Doch das Tor der Hanseaten kam freilich zu spät.