31. Titel: Warum die Bayern den fünften Stern bekommen

David Alaba will sich den fünften Stern holen.
David Alaba will sich den fünften Stern holen.Picturedesk
Schon am Samstagnachmittag kann es soweit sein. Gewinnen die Bayern in Mainz, ist der 31. Meistertitel der Vereinsgeschichte fixiert. 

"Der fünfte Stern auf dem Trikot und auf allen Fanartikeln - das ist unser großes Ziel", hatte Bayern-Coach Hansi Flick vor dem Auswärtsspiel in Mainz klar einen Sieg gefordert. Damit wäre der neunte Meistertitel in Serie, der den Münchnern ohnehin nur noch theoretisch zu nehmen ist, bereits drei Spieltage vor dem Saisonende fixiert. 

Doch wieso wird der 31. Meistertitel mit dem fünften Stern auf dem Trikot belohnt? Da hilft ein Blick in die Statuten der deutschen Bundesliga. 

Spezialregel

In der Saison 2004/05 hatte die deutsche Bundesliga Meister-Sterne eingeführt. Die Vergabe ist in Paragraph 28 geregelt. Zunächst werden ausschließlich Titel gezählt, die seit der Gründung der Bundesliga 1963 eingefahren wurden. Damit fällt einer der aktuell 30 Bayern-Titel weg. 

Das Reglement sieht vor, dass bereits drei Titel mit einem Stern und fünf Meisterschaften mit zwei Sternen belohnt werden. Der zehnte Titel bringt dann den dritten Stern, für 20 Meisterschaften gibt es vier Sterne und für den 30. Bundesliga-Gewinn folgt dann der fünfte Stern auf der Brust. 

Klassische Regelung in Österreich

In Österreich wird stattdessen die klassische Regelung angewendet. Pro zehn Titel wird ein Stern vergeben. Deshalb hat Rapid Wien mit 32 Meisterschaften drei Sterne auf der Brust, die Austria mit 24 Titeln zwei Sterne. Salzburg trägt nach 13 Meisterschaften einen Stern, zählt aber selbst nur die Titel, die in der Red-Bull-Ära eingefahren wurden. Wacker Innsbruck darf ebenso einen Stern (10 Titel) tragen. 

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