Da ein Bewohner eines Mehrparteienhauses in Wien–Penzing mit einer Eisenstange offenbar grundlos und mit aller Kraft gegen die Wohnungstüre einer Nachbarin schlug, alarmierte diese die Polizei. Davor soll sie der Mann noch bedroht haben, als sie diesen zur Rede stellte.
Die Beamten versuchten den Mann zu den Vorwürfen zu befragen. Da dieser aber nicht öffnete, wurde die WEGA zur Wohnungsöffnung angefordert. Die Beamten nahmen den Mann wegen des Verdachts der Nötigung vorläufig fest. Im Wohnungsinneren wurde die Eisenstange mitsamt einem provisorisch befestigen Messer an der Spitze, also eine Art "Speer", aufgefunden und sichergestellt.
Der 34-Jährige zeigte sich nicht geständig. Gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.