34-jähriger Mann zwang 14-Jährige zu Oralverkehr

Bild: High Contrast/Wikipedia

Ein 34-jähriger Mann ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen der Vergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im vergangenen Juni die Heranwachsende gegen eine Wand gedrückt und zum Oralverkehr gezwungen hat.

Der Mann rechtfertigte sich damit, dass der Sex einvernehmlich geschehen sei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, berichteten Vorarlberger Medien. Der Übergriff auf die 14-Jährige soll in einem Rohbau in Dornbirn stattgefunden haben, den der obdachlose und 13-fach vorbestrafte 34-Jährige als Unterkunft nützte. Um das Mädchen gefügig zu machen, habe der Mann die junge Frau gewürgt, lautete einer der Vorwürfe der Anklage. Der damalige Freund der 14-Jährigen, der während der Attacke des Mannes hinzukam, erklärte vor Gericht, dass sie deutliche Würgemale am Hals aufgewiesen habe.

Der Angeklagte bestritt den Oralverkehr nicht, das Mädchen habe aber freiwillig mitgemacht. Die 14-Jährige selbst gab an, sich gewehrt und mehrmals deutlich "Nein" gesagt zu haben. Richter Peter Mück zweifelte nicht an der Schuld des Angeklagten. Auch wenn das Mädchen sich in einer sozial schwierigen Situation befinde, dürfe es deswegen nicht zu Freiwild werden, betonte er. Der 34-Jährige erbat sich Bedenkzeit, das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.

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