340.000 Euro für Bildung

Alarmierende Studie der Kepler-Uni: 19 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren stehen ohne Pflichtschul- oder ohne Lehrabschluss da - bei den Migranten sind es 38 Prozent. Damit bildet die Stahlstadt im Landeshauptstädtevergleich das Schlusslicht. Trotzdem: Linz investiert jährlich Hunderttausende Euro in Bildung.

Berufsorientierung, kostenlose Nachhilfe, Deutschkurse oder der Hauptschulabschluss - das sind nur einige Beispiele eines Maßnahmenbündels der Stadt, um den etwa 3000 Jugendlichen ohne Abschluss eine Chance am Arbeitsmarkt zu geben. Obwohl viele davon einen Job finden, bleiben mehr als die Hälfte ohne Beschäftigung.
Dennoch steht Linz bei der Jugendarbeitslosigkeit besser da als Graz und Salzburg. Sozialreferent Klaus Luger (SPÖ) sieht Handlungsbedarf: Die gemeinsame Schule für sechs bis 14-Jährige wäre ein erster Ansatz.
Er kann sich dabei vorstellen, dass die Linzer Horte mit den Schulen des Landes kooperieren. Luger: An der Blockadepolitik der Lehrervertreter ist bisher vieles gescheitert.

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