35.000 Mann sollen Anschlag auf Trump verhindern

Massive Sicherheitsvorkehrungen begleiten die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump. 35.000 Sicherheitskräfte riegeln die Stadt ab. Das ist auch nötig, denn bis zu 900.000 Schaulustige werden zur Amtseinführung erwartet. Bereits am Donnerstag protestierten Promis vor dem Trump Hotel in New York gegen das zukünftige Staatsoberhaupt.
Massive Sicherheitsvorkehrungen begleiten die Amtseinführung von US-Präsident in New York gegen das zukünftige Staatsoberhaupt.

Alle möglichen Bedrohungsszenarien wurden vor der Angelobung Trumps durchgespielt. Der US-Präsident ist dadurch genauso vor einem klassischen Schussattentäter geschützt wie einem Drohnenangriff, einer Lkw-Attacke oder einer Cyberattacke, die via Lüftungssteuerung biochemische Substanzen im Gebäude verteilen kann.

Aus der Luft überwachen Helikopter das Geschehen, die Küstenwache verhindert eine sich über den Wasserweg nähernde Bedrohung. Die Polizei hat Platzsperren und Fahrverbote für bestimmte Zonen der Stadt ausgesprochen.

Monatelange Vorbereitungen

Die beteiligten Einsatzkräfte unterteilen sich in 30.000 Sicherheitskräfte des Bundesstaates und 5.000 lokale Beamte. Einige Abteilungen bereiten sich seit Monaten auf die Angelobung des US-Präsidenten vor.

"Wir sind über jede Möglichkeit da draußen besorgt. Und wenn ich besorgt sage, meine ich damit, dass wir mit jeder möglichen Bedrohungen da draußen planen", sagt Secret Service-Chef Joseph Clancy. Seine Behörde zieht die Fäden, ist also für den Gesamtsicherheitsplan zuständig.

Lkw-Sperren

Laut Behörden gebe es keine konkreten Drohungen, man sei aber wegen der Lkw-Anschläge in Nizza und Berlin besorgt. Deshalb werden auch mit Beton oder Sand befüllte Busse und Lastwagen als Barrikaden eingesetzt. Kanaldeckel sind verschweißt, Briefkästen und Mülleimer wurden vorsorglich entfernt.

Neben dem Verhindern von Anschlägen müssen auch Demonstrationen bewacht werden. Der Aufwand ist enorm, auch wenn sogar 1,8 Millionen Menschen die Amtseinführung von Barack Obama live miterlebten.

Viele Proteste

Zahlreiche Demonstrationen sind angekündigt, fast 100 Gruppen wollen für oder gegen Trump auf die Straße gehen. Aus der Luft überwachen Helikopter das Geschehen, die Küstenwache verhindert eine sich über den Wasserweg nähernde Bedrohung.
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