3:5 – Österreich kassiert WM-Dämpfer gegen Norwegen

Österreichs Eishockey-Cracks im Duell gegen Norwegen.
Österreichs Eishockey-Cracks im Duell gegen Norwegen.Picturedesk
Österreichs Eishockey-Team hat im Kampf um das WM-Viertelfinale einen Rückschlag kassiert, verlor gegen Norwegen knapp mit 3:5. 

Die Cracks von Coach Roger Bader konnten den Schwung aus dem sensationellen Erfolg gegen Tschechien im Penaltyschießen nicht mit auf das Eis nehmen. Österreich agierte fehleranfällig und offensiv harmlos. Die Norweger spielten ihre Routine eiskalt aus.

Die Norweger schoben sich mit ihrem ersten Sieg nach 60 Minuten auf Rang vier vor, liegen aktuell auf Kurs Richtung Viertelfinale, während Österreich auf den siebten Rang abrutscht, zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz, den aktuell Großbritannien hält, inne hat. 

Frühe Führung aus der Hand gegeben

In der offen geführten Anfangsphase in Tampere hatten die Norweger die erste Chance auf ihrer Seite. Ken Andre Olimb kam in der fünften Minute zum Abschluss, Keeper David Kickert konnte sich auszeichnen. Durch die erste Zwei-Minuten-Strafe im Spiel gegen Olimb (5.) wendete sich das Blatt allerdings. Österreichs Cracks wurden im Powerplay dominanter, Dominique Heinrich brachte Österreich sechs Sekunden vor dem Ablauf der Zeitstrafe mit 1:0 in Front (7.). Die Führung hielt jedoch nur eine Minute, denn Mats Rosseli Olsen glich bereits in der achten Minute per Shorthander aus – 1:1. 

Unmittelbar nach der ersten Drittelpause setzte es für die Österreicher neuerlich die kalte Dusche. Andreas Martinsen schoss die Norweger bereits in der 21. Minute per Powerplay mit 2:1 in Front, der Puck sprang von Kickerts Rücken an die Stange und dann über die Linie. Österreichs Cracks blieben in der Offensive harmlos. Fehler verhinderten Torchancen. Erst Lukas Haudum brachte Österreichs Cracks zurück ins Spiel, glich mit einem Wristshot zum 2:2 aus (27.). 

Starke Schlussphase, aber kein Ausgleich

Doch die Antwort der Norweger ließ neuerlich nicht lange auf sich warten. Bereits in der 32. Minute hatten die Skandinavier zum dritten Mal genetzt, Martin Roymark bei einem angezeigten Powerplay mit einem doppelt abgefälschten Schuss auf 3:2 gestellt. Danach verwalteten die Norweger routiniert, Österreichs Cracks kamen nur selten gefährlich vor das Tor. 

Das änderte sich auch im Schlussabschnitt, in dem Philipp Wimmer in der 43. Minute eine Spieldauer-Strafe erhielt, nicht. Das rächte sich schließlich in der 47. Minute. Rosseli Olsen erhöhte mit seinem zweiten Treffer der Partie im 5:3-Powerplay auf 4:2. Erst in der Schlussphase warf Österreich noch einmal alles nach vor, schnürten die Bader-Cracks die Norweger ein. Mit Erfolg. Peter Schneider verkürzte in der 57. Minute noch einmal auf 3:4. Der Startschuss einer hektischen Schlussphase, doch Marco Kasper verpasste aus der Drehung den Ausgleich (58.), auch Benjamin Nissner traf nicht (59.). So fixierte Martin Ronnild in der Schlussminute den 5:3-Endstand. 

Am Donnerstag haben die rot-weiß-roten Cracks nun einen Ruhetag, ehe am Freitag (19.20 Uhr) das nächste Schlüsselspiel gegen Lettland wartet. 

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