350 Asylwerber verrichten in Wien gemeinnützige Arbeit

In Wien leisten bereits 350 Flüchtlinge gemeinnützige Arbeit. Die etwa 200 im Magistrat und weiteren Einrichtungen der Stadt tätigen Flüchtlinge werden mit maximal 110 Euro pro Monat bezahlt.

In Wien leisten bereits 350 gemeinnützige Arbeit. Die etwa 200 im Magistrat und weiteren Einrichtungen der Stadt tätigen Flüchtlinge werden mit maximal 110 Euro pro Monat bezahlt.

Wien geht mit gutem Beispiel voran und lässt Asylwerber im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten arbeiten. Zuständig für die Vermittlung ist der Fonds Soziales Wien. Die Flüchtlinge helfen laut Bericht von "orf.at" etwa beim Unterrichten in Klassen mit Flüchtlingskindern, reinigen die Donauinsel oder betreuen Wildtiere.

Alleine im Magistrat und weiteren städtischen Einrichtungen seien bisher 200 Flüchtlinge untergekommen. Sie erhalten dort einen Anerkennungsbetrag von maximal 110 Euro pro Monat.

Im von der Fonds Soziales Wien-Tochter "wieder wohnen" betriebenen Projekt "Refugees for Refugees" im ehemaligen Geriatriezentrum an Wienerwald beteiligen sich alle 150 Teilnehmer ohne Bezahlung an Gartenarbeiten, in der Schneiderei oder im Friseursalon.

Auch andere NGOs vermitteln Flüchtlinge im Rahmen von Freiwilligenarbeit in Senioren-Tageszentren oder in Behinderteneinrichtungen. Entlohnung gibt es keine.

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