36-Jähriger schneidet Vater Nase, Lippen und Penis ab

Der schwerbewaffnete Täter konnte von einer Spezialeinheit gestellt werden.
Der schwerbewaffnete Täter konnte von einer Spezialeinheit gestellt werden.Polizei / mk.npu.gov.ua
Nachdem der Ukrainer seinen Vater schwer verstümmelt hatte, lieferte er sich ein blutiges Feuergefecht. Erst ein Sonderkommando konnte ihn schnappen.

Was genau zu dieser unbeschreiblichen Bluttat führte, ist bislang nicht bekannt. Medienberichte sprechen von einem Familienstreit, der am Mittwoch in der Ortschaft Domaniwka im Süden der Ukraine völlig aus dem Ruder lief. Ein 36-Jähriger soll nach einer verbalen Auseinandersetzung seinen 55 Jahre alten Vater auf abscheuliche Weise verstümmelt haben. Mit einem Messer schnitt er dem Mann Nase, Lippen und auch die Genitalien ab.

Irgendwie gelang es dem Opfer dann doch noch, in das nahe Haus seiner Schwester zu flüchten. Die entsetzte Frau alarmierte die Rettung, die den schwer verletzten 55-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. 

Die Polizei rückte allerdings erst am nächsten Tag zur Konfrontation mit dem mutmaßlichen Täter an – und wurde gleich mit einem Kugelhagel in Empfang genommen. Als die Polizei anrückte, kam es zu einem Feuergefecht mit dem Verdächtigen. Drei Polizisten wurden in dem Feuergefecht schwer verletzt, ehe der Täter, der eine Militäruniform und kugelsichere Weste getragen hatte, von einem Sonderkommando überwältigt werden konnte.

Lebenslange Haft

Die verletzten Beamten musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden und sollen teils in Lebensgefahr schweben, wie es seitens der Behörden heißt. In dem Haus des 36-Jährigen fand die Polizei dann neben Feuerwaffen auch ein Nachtsichtgerät, Rauchgranaten und Sprengstoff. Zusätzlich hatte er Mini-Sprengfallen gebastelt und an der Eingangstür angebracht. Den dazu passenden Fernzünder hatte der Verdächtige bei sich getragen.

Nach seiner Inhaftierung sagte der Ukrainer aus, dass er nur, "um Aufmerksamkeit zu erregen", auf die Polizisten geschossen habe. Seinen Vater habe er so schlimm verstümmelt, weil er sich "nicht beruhigt" habe. Dem 36-Jährigen droht im Fall einer Verurteilung lebenslange Haft.

Die Behörden veröffentlichten ein Video des Einsatzes in Domaniwka:

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